12 August 2014 - 04:59
Palästinensische Autonomiebehörde klagt Israel wegen der Verbrechen in Gaza an

Saeb Erekat, der bei den Friedensverhandlungen Chef der Delegation der palästinensischen Autonomiebehörde war, hat Israels Krieg gegen den Gazastreifen als eine Aggression gegen die nationale Versöhnung unter den palästinensischen Gruppen angeprangert. Um die jüngste nationale Versöhnung zwischen Hamas und Fatah zu sabotieren, habe Israel den Gazastreifen angegriffen, sagte Erekat heute laut einer Meldung des arabischen Fernsehsenders Sky News. Gleichzeitig forderte er die Weltbevölkerung auf, sich für die Aufhebung der schon Jahre andauernden Blockade Gazas zu engagieren.

Bei den Verhandlungen in Kairo werde die Hamas auf keine Forderung des palästinensischen Volkes verzichten, erklärte Osama Hamdan als Verantwortlicher für Außenbeziehungen und Mitglied des Hamas-Politbüros. Dabei gehe es in erster Linie um Aufhebung der Blockade des Gazastreifens und Freilassung der palästinensischen Häftlinge aus Gefängnissen des israelischen Regimes. Die Delegationen Palästinas und Israels haben am heutigen Montag ihre indirekten Verhandlungen zur Beendigung der militärischen Offensive im Gazastreifen wieder aufgenommen.